Was ein E-Auto-Abo wirklich kostet
Die beworbene Rate ist nur ein Teil der Rechnung. So rechnest du Einmalkosten richtig ein – und was du getrennt betrachten solltest.
Redaktionell erstellt; die fachliche Prüfung durch eine sachkundige Person ist vorgesehen. Nächste Überprüfung: 01.04.2027.
Abo-Anbieter werben mit der Monatsrate. Für einen fairen Vergleich reicht sie aber nicht: Einmalige Pflichtkosten verteilen sich auf die Laufzeit und können ein scheinbar günstiges Angebot teurer machen als die Konkurrenz.
Auf einen Blick
- Effektiver Monatspreis = Raten plus alle verpflichtenden Einmalkosten, verteilt auf die Laufzeit.
- Die Kaution ist rückzahlbar – sie zählt nicht als Kosten, bindet aber Geld.
- Optionale Extras (z. B. Zusatzfahrer) gehören nur dann in die Rechnung, wenn du sie brauchst.
- Laden, Selbstbeteiligung und Mehrkilometer hängen von deinem Verhalten ab – plane sie getrennt.
So rechnen wir
Zu den Einmalkosten zählen wir Start- oder Bereitstellungsgebühren, verpflichtende Überführungs- oder Lieferkosten, Anzahlungen und sonstige Pflichtkosten – also alles, was du zahlen musst und nicht zurückbekommst. Fehlt eine dieser Angaben, markieren wir das Angebot als unvollständig und führen es nicht als günstigstes Gesamtabo.
Die Kostenposten im Überblick
- Monatsrate: abhängig von Modell, Laufzeit und Kilometerpaket. Kürzere Laufzeiten und größere Pakete kosten meist mehr pro Monat.
- Start- bzw. Bereitstellungsgebühr: wird nicht von allen Anbietern verlangt. Laut ADAC liegt sie häufig zwischen 100 und 300 Euro (Stand Mai 2025).
- Überführung oder Lieferung: mal inklusive, mal optional, mal Pflicht. Nur Pflichtkosten gehören in den effektiven Preis.
- Kaution: wird nicht überall verlangt; laut ADAC oft mindestens eine Monatsrate. Du erhältst sie bei ordnungsgemäßer Rückgabe zurück.
- Mehrkilometer: Preis je zusätzlichem Kilometer – entscheidend, wenn du dein Paket überschreitest.
- Selbstbeteiligung: dein Anteil im Schadensfall, trotz Vollkasko.
Dieser Beitrag enthält zeitabhängige Angaben (Stand: 01.10.2026). Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt deines Abschlusses gültigen Bedingungen des Anbieters.
Warum die Laufzeit den Preis verändert
Eine Startgebühr fällt einmal an – egal, ob du drei oder 24 Monate fährst. Bei kurzen Laufzeiten erhöht sie den effektiven Monatspreis deshalb stark, bei langen kaum. Im Vergleich siehst du für jedes Angebot den effektiven Preis passend zu deiner gewählten Laufzeit; auf der Detailseite stehen alle Kombinationen aus Laufzeit und Kilometerpaket.
Angebote nach Gesamtkosten vergleichen
Wähle Laufzeit und Kilometerpaket – wir rechnen Einmalkosten in den effektiven Monatspreis ein.
E-Auto-Abos vergleichenHäufige Fragen
Warum zählt die Kaution nicht zu den Kosten?
Weil du sie am Ende zurückbekommst, sofern keine offenen Forderungen bestehen. Sie bindet aber Geld – deshalb zeigen wir sie getrennt an.
Ist das Angebot mit der niedrigsten Monatsrate das günstigste?
Nicht unbedingt. Eine hohe Startgebühr kann eine niedrige Rate vor allem bei kurzen Laufzeiten mehr als ausgleichen. Entscheidend ist der effektive Monatspreis für deine Laufzeit.