So funktioniert der Eigenheim-Check
In wenigen Minuten zu einer verständlichen Ersteinschätzung – ohne Kontaktdaten. Eine Anfrage an einen Fachpartner stellen Sie nur, wenn Sie das möchten.
So funktioniert es
In drei Schritten zur Orientierung
Schritt 1: Angaben zum Gebäude machen
Haus, Heizung, Dach und Ziele – mit Hilfetexten. Etwa 4 Minuten, ohne Kontaktdaten.
Schritt 2: Persönliche Ersteinschätzung erhalten
Photovoltaik-Potenzial, Wärmepumpen-Eignung, Kosten und Förderung mit Bandbreiten und Annahmen.
Schritt 3: Auf Wunsch passende Angebote anfordern
Nur wenn Sie möchten – und nur an das Unternehmen, das Ihnen vorher angezeigt wird.
Was mit Ihren Angaben passiert
- Ihre Antworten bleiben zunächst im lokalen Speicher Ihres Browsers; die Berechnung läuft in Ihrem Browser.
- Erst wenn Sie eine Anfrage absenden, übermitteln Sie Kontaktdaten und Angaben an uns.
- An einen Partner geht die Anfrage nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung – und nur an das vorher genannte Unternehmen.
Wie wir den passenden Partner finden
Maßgeblich sind Ihre Postleitzahl, das gewünschte Produkt und die Kriterien der Partner (Einzugsgebiet, Leistungen, Kapazität, Kampagnenzeitraum). Ist für Ihre Region kein Partner hinterlegt, sagen wir das offen – Ihre Anfrage wird dann nicht an einen beliebigen Empfänger verteilt. Die Kriterien finden Sie unter Vergleich & Kriterien.
Berechnungsgrundlagen
Modell-Version 2026-09.1, Annahmen geprüft am 23.09.2026. Alle Werte sind Orientierungswerte mit Bandbreiten.
Wärmebedarf
Mit Verbrauchsangabe: Verbrauch × Energieinhalt × angenommener Wirkungsgrad (z. B. Liter Heizöl × 10 kWh × 75–90 %). Ohne Verbrauch: typischer Heizwärmebedarf je m² nach Baujahr und Sanierungsstand, angepasst an Gebäudetyp, Fenster und grobe Klimaregion, plus Warmwasser (500–800 kWh je Person).
Wärmepumpe
Strombedarf = Wärmebedarf ÷ Jahresarbeitszahl (SCOP). Wir rechnen drei Szenarien:
| Vorlauftemperatur | konservativ | realistisch | günstig |
|---|---|---|---|
| bis 45 °C | 3 | 3,6 | 4,2 |
| 45 bis 55 °C | 2,7 | 3,2 | 3,8 |
| über 55 °C | 2,4 | 2,8 | 3,3 |
Die grobe Heizlast ergibt sich aus Raumwärmebedarf ÷ 1.800 bis 2.200 Vollbenutzungsstunden. Die endgültige Auslegung muss auf Grundlage einer fachgerechten Heizlastberechnung erfolgen.
Photovoltaik
Belegbare Dachfläche je Dachform (z. B. Satteldach Süd 30–38 % der gesamten Dachfläche), 2 m² und 430–470 Wp je Modul, regionaler Ertrag nach erster PLZ-Ziffer (Süd, unverschattet) mit Faktoren für Ausrichtung und Verschattung.
Eigenverbrauch und Speicher
Der Eigenverbrauch wird über eine Näherung aus dem Verhältnis von Solarertrag zu Verbrauch und Ihrem Verbrauchsprofil geschätzt. Speichergröße: 0,9–1,2 kWh je 1.000 kWh Haushaltsstrom, Zuschläge für E-Auto, Wärmepumpe und Notstrom, höchstens 1,5 kWh je kWp.
Preise (Annahmen, im Ergebnis anpassbar)
- Haushaltsstrom: 0,37 €/kWh – BDEW-Durchschnitt 2026: 37,0 ct/kWh
- Wärmepumpentarif: 0,28 €/kWh – typischer Sondertarif, regional unterschiedlich
- Heizöl: 1,3 €/l – bewusst unter dem Marktpreis vom September 2026 (ca. 1,55–1,75 €/l) angesetzt, weil der Preis stark schwankt
- Erdgas: 0,12 €/kWh – Neukundenpreise September 2026: ca. 11–12,5 ct/kWh
- Flüssiggas: 0,85 €/l
- Fernwärme: 0,15 €/kWh – sehr unterschiedlich je Netz
- Heizstrom (Nachtspeicher/Direktheizung): 0,3 €/kWh
- Holzpellets: 0,38 €/kg
Quellen
- BDEW-Strompreisanalyse 2026
- KfW – Heizungsförderung für Privatpersonen (458)
- Bundesnetzagentur – EEG-Förderung und Vergütungssätze
- PVGIS – Photovoltaic Geographical Information System (EU JRC)
- IWU – Deutsche Wohngebäudetypologie
Ausführliche Dokumentation der Formeln: docs/BERECHNUNGEN.md im Projekt. Das Ergebnis ersetzt keine Vor-Ort-Prüfung, Heizlastberechnung, Fachplanung, Energieberatung oder Förderzusage.