Stromtarif für Haushalt und Wärmepumpe
Ein passender Tarif senkt die laufenden Kosten – besonders mit Wärmepumpe oder Elektroauto. Diese Punkte sollten Sie vor einem Wechsel prüfen.
Inhalt geprüft am · enthält zeitabhängige Angaben
Das Wichtigste in Kürze
- Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag 2026 bisher bei rund 37 ct/kWh (BDEW).
- Für Wärmepumpen gibt es Sondertarife, oft mit separatem Zähler.
- Dynamische Tarife geben Börsenpreise weiter – sinnvoll vor allem mit steuerbaren Verbrauchern.
- Achten Sie auf Arbeitspreis, Grundpreis, Laufzeit und Preisgarantie – nicht nur auf Boni.
Worauf es beim Vergleich ankommt
- Arbeitspreis (ct/kWh) und Grundpreis (€/Monat) getrennt betrachten
- Neukundenboni nur für das erste Jahr berücksichtigen
- Kurze Laufzeit und Preisgarantie bevorzugen
- Kündigungsfristen und Abschlagszahlungen prüfen
Wärmepumpentarif
Viele Versorger bieten günstigere Tarife für Wärmepumpen an, meist mit einem separaten Zähler. Ob sich das lohnt, hängt auch davon ab, wie viel Solarstrom die Wärmepumpe direkt nutzen soll – siehe Zählerschrank bei PV und Wärmepumpe.
Dynamische Tarife
Seit 2025 müssen alle Stromlieferanten dynamische Tarife anbieten. Sie geben die schwankenden Börsenpreise weiter. Das kann günstig sein, wenn Sie Elektroauto oder Wärmepumpe gezielt in günstigen Stunden betreiben – setzt aber ein intelligentes Messsystem voraus.
So rechnet der Eigenheim-Check
Im Check rechnen wir mit 37 ct/kWh für Haushaltsstrom und 28 ct/kWh für Wärmepumpenstrom (Annahmen, Stand September 2026). Sie können beide Werte im Ergebnis durch Ihre eigenen Preise ersetzen.
Häufige Fragen
Lohnt sich ein Stromanbieterwechsel?
Häufig ja, insbesondere wenn Sie noch in der Grundversorgung sind. Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Ihren tatsächlichen Verbrauch – ohne Boni über das erste Jahr hinaus einzurechnen.
Was bedeutet § 14a EnWG für meinen Tarif?
Für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpe oder Wallbox gibt es reduzierte Netzentgelte. Diese werden über den Stromlieferanten weitergegeben. Welches Modul günstiger ist, hängt von Verbrauch und Zählerkonzept ab.